1. Räuchern auf glühender KohleTraditionell wurden Räucherstoffe auf glühender Kohle geräuchert. Man benötigt dazu ein feuerfestes Gefäß und eventuell etwas Sand. Heutzutage ist die beliebteste Kohleart die Selbstzünderkohle. Sie ist einfach im Gebrauch, da sie sich - einmal angezündet - selbst durchzündet. Aber auch hier sollten wir darauf achten, daß die Kohle während des Zündvorgangs rundherum genügend Luft bekommt. Es ist besser, die runde Tablette hochkant zu stellen (besonders, wenn wir auf Sand räuchern), damit sie genügend Luft für das Durchzünden bekommt. Sobald an den Rändern der Kohle graue Stellen sichtbar werden, können Sie sie wieder umkippen. Nun kann der Räucherspaß beginnen. Dosieren Sie zuerst vorsichtig, da sowohl bei Harzen als auch bei Kräutern das Rauchvolumen gewaltig sein kann. Dann gibt es auch noch die reine japanische Kohle, die wir nicht vorrätig haben, aber gerne mitbestellen können Es ist eine pure gepresste Holzkohle ohne irgendwelche Zusätze. Sie ist etwas schwerer in Gang zu bringen, aber glimmt sie erstmal, funktioniert sie genauso wie die Selbstzünderkohle. 2. Räuchern auf einem SiebDie andere Art des Räucherns ist das Räuchern über einer Teelichtkerze mit einem Sieb. Diese Methode praktizieren wir auch im Laden, da man sehr dezent dossieren kann. Sie ist an die Aromatherapie angelehnt. Ein sehr feines Sieb wird in einem Abstand von ca. 5 bis 10 cm über einem Teelicht angebracht. Hierfür eignen sich Aromalampen, von denen man die Schale abnehmen und durch ein Räuchersieb ersetzen kann oder eigens für die Siebe hergestellte Räucherstövchen. Die Kräuter oder Harze werden direkt auf das Sieb gegeben. Durch die aufsteigende Hitze der Kerzenflamme verglimmen sie langsam. Achtung: Wenn das Netz zu nahe an die Kerze kommt, könnten sich Kräuter oder Harze entzünden. Bitte nicht unbeaufsichtigt lassen! Sowohl die Siebe als auch die Räucherstövchen finden Sie in unserem Kapitel Räucherzubehör!
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